„Menschen groß zu machen bedeutet nicht, sie so zu behandeln wie sie es gerne hätten. Es bedeutet, sie so zu behandeln, dass sie sich entwickeln.“

— Boris Grundl

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ISE Sprach- & Berufsbildungszentrum GmbH

Strohfeuer oder Trendwende

Bei der privaten Arbeitsvermittlung des ISE Sprach- und Berufsbildungszentrums mehren sich die Anzeichen dafür, dass es auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Amberg-Sulzbach wieder bergauf geht. „Es liegen mir sehr viele Anfragen vor“, so Albrecht, Bereichsleiter Private Arbeitsvermittlung beim ISE. Doch handelt es sich hierbei lediglich um ein Strohfeuer, eine vorrübergehende Trendwende oder gar um das Ende der Wirtschaftskrise in unserer Region? Eine definitv richtige Antwort wird darauf wohl niemand parat haben. Wer momentan arbeiten will, einen handwerklichen Beruf gelernt und ausgeübt hat, hat gute Chancen auf ein baldiges Ende der Arbeitslosigkeit.

Volle Auftragsbücher

Die Baubranche im Landkreis Amberg-Sulzbach und den angrenzenden Landkreisen boomt, und das wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Während in der Vergangenheit Jahre vorherrschten, in denen kleinere Bauunternehmer gerade auf 20 Prozent der ausgestellten Angebote  überhaupt eine Rückmeldung erhalten haben und froh sein mussten, wenn sie diese Aufträge dann erhielten, ist es heute genau anders. „Dieses Jahr habe ich bislang 25 Angebote geschrieben und 23 Aufträge erhalten“, so der Inhaber einer kleinen Dachbaufirma im Gespräch mit Herrn Schobert, „damit konnte nicht gerechnet werden“. So wie der erwähnten Dachbaufirma geht es vielen Kleinunternehmern. Aber auch andere Branchen, wie beispielsweise die Sanitärbranche, sind sehr stark ausgelastet. Diverse Mitarbeiter eines mittelständischen Sanitärunternehmens teilten dem ISE mit, sie könnten „arbeiten bis zum Umfallen.“ Bei Mitarbeitern und auch Unternehmensführung ist der Wunsch nach Personalverstärkung durchaus vorhanden, nur leider tun sich diese Firmen sehr schwer qualifiziertes Fachpersonal zu finden. Hinzu kommt, dass niemand vorhersagen kann, ob es sich nur um eine vorrübergehende Auftragsspitze handelt, oder ob es langfristig zu einer Stabilisierung dieses höheren Auslastungsgrades bei den Unternehmen in der Region kommt.

Von A bis Z

Vom Arbeiter über den Dachdecker bis hin zu Sanitärinstallateuren und Zimmermännern – allen Arbeitssuchenden mit einer Ausbildung öffnen sich gerade viele Türen. Selbst aus der so stark gebeutelten Automobilbranche erreichen das ISE wieder Personalanfragen aus den Regionen Schwandorf und Regensburg. „Flexibilität, Motivation und Bodenständigkeit sind Trumpf“, so Helmut Albrecht. Zugegeben, viele Anfragen kommen von diversen Personaldienstleistern, aber in diverse Arbeitsfelder kommt man bei vielen Firmen eben nicht rein. Aber auch der kleine (oben erwähnte) Dachdeckerbetrieb überdenkt, ob nicht zunächst ein Leiharbeiter die für ihn beste Alternative darstellt. Wer es wagt, den Einstieg über einen Personaldienstleister zu machen, gut und zuverlässig arbeitet, dem kann es dann auch so ergehen wie einem Zeitarbeiter aus Schwandorf: wegen Auftragsengpässen zu einer Sanitärfirma gekommen, kam es nach drei Monaten zu einer Übernahme in ein festes, unbefristetes Arbeitsverhältnis.

ISE-Kursteilnehmer

Viele der Weiterbildungen, die das ISE im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit durchführt, sind mit einem oderen mehreren Praktika verbunden. „Nutzen Sie das Praktikum als Sprungbrett! Präsentieren Sie sich den Unternehmen in Bestform, zeigen Sie Interesse,“ fordert Max Schobert die Kursteilnehmer immer wieder auf, „denn ein Praktikum hat auch in der Vergangenheit schon oft zu einem späteren Arbeitsverhältnis geführt.“

Sie suchen Arbeit? Rufen Sie uns an! 09621-786812 (Private Arbeitsvermittung ISE)

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