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Ein siebenmonatiger Lehrgang „Fokus – Beruf und Arbeit“ mit dreimonatigen Praktika bereitet Menschen mit Migrationshintergrund auf das reale Leben in Deutschland vor.

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Die Basis für rasche Integration ins Berufs- und Gesellschaftsleben ihres Gastlandes legten die zugezogenen Männer und Frauen im Kurs „Fokus – Beruf und Arbeit“ am Sprach- und Berufsbildungszentrum ISE. Zur erfolgreichen Teilnahme gratulierten die Vertreter des Jobcenters, Rainer Liermann (links hinten) und Ralf Doschat (vorne rechts), sowie die ISE-Lehrkräfte. Bild: Uschald

Amberg. (usc) Die vom Jobcenter ausgesuchten Kursteilnehmer eignen sich im Sprach- und Berufsbildungszentrum ISE in Vollzeit berufsbezogene Deutschbasiskenntnisse an und erhalten eine Grundqualifikation im gewerblichen, kaufmännischen und pflegerischen Bereich. Die Vermittlungschancen sind gut, wie sich aktuell beim letzten Kurabschluss zeigte.

Bei Migranten aus Nah- und Fernost bestehen nach Erfahrung von ISE-Bildungskoordinator Peter Blendowski meist falsche Vorstellungen über Leben und Arbeiten in Deutschland. Um ihre Integration in den Arbeitsprozess zu erleichtern und zu beschleunigen haben das örtliche Jobcenter und ISE vor drei Jahren das Schulungsprogramm „Fokus Beruf und Arbeit“ aufgelegt. Dieses fördert sprachliche Kompetenz und gibt Hilfestellung für die berufliche Integration.

Dabei, so betonte Blendowski beim Kursabschluss, spielt die sprachliche Gewandtheit eine bedeutende Rolle, auch insofern, als sie für die Erlangung höherer Qualifikationen unabdingbar ist. ISE bietet entsprechende Fortbildungsmaßnahmen an, etwa im Berufsfeld „Altenpflege“, für die sich bereits ein Teilnehmer entschieden hat.

Schön während des Kurses konnten fünf Personen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt werden, ein Teilnehmer hat eine schriftliche Zusage, zwei Personen haben eine Teilzeitbeschäftigung gefunden, vier drücken weiterhin bei ISE die Schulbank.

Kursleiterin Marianne Schubert zufolge haben die Männer und Frauen auch Schlüsselqualifikationen kennengelernt und einige davon gleich in die Praxis umsetzen können, etwa Pünktlichkeit, Durchhaltevermögen, Meistern von Belastungen oder Teamwork. Hilfestellung leistete ISE aber auch bei Anträgen, bei der Anerkennung ausländischer Bildungsnachweise und vielen anderen Formalitäten.

Ralf Doschat, stellvertretender Leiter des örtlichen Jobcenters, hob dankbar das Engagement von ISE auch bei der Vermittlung in Praktikums- und Arbeitsstellen hervor. „ISE bietet hohe Qualität, damit die Leute hier Fuß fassen können“, so Doschats Bewertung. Der Teamleiter Arbeitsvermittlung am Jobcenter in Amberg, Rainer Liermann, appellierte an die Kursteilnehmer die Deutschkenntnisse weiter zu verbessern, und sicherte all jenen, die noch keine Anstellung gefunden haben, die weitere Hilfe des Jobcenters zu.

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