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Teilqualifizierung zur Fachkraft in Lagerlogistik

Eine Qualifizierung mit Zukunftsperspektive

Das ISE Sprach- und Berufsbildungszentrum bietet seit 2011 Teilqualifizierungen im Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik  an,  die die wichtigsten Qualifizierungsbausteine des o. g. Berufes enthalten. Soweit Teilnehmer Interesse haben, sich nach dieser Qualifizierung noch die restlichen Ausbildungsinhalte anzueignen, besteht die Möglichkeit, die Zulassung zur sogenannten Externenprüfung vor der IHK Regensburg zu erlangen. Damit erhält man nachträglich die Chance, eine Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf abzuschließen.

Absolventen der oben genannten Qualifizierung im Lagerlogistikbereich arbeiten in Logistikzentren, Industriebetrieben, Speditionen und im Versandhandel. Sie helfen beim Lagerumschlag, lagern Waren fachgerecht ein und aus, kommissionieren und optimieren den innerbetrieblichen Material-, Informations- und Wertefluss.

Qualifizierten Lager- und Logistikfachkräften bieten sich heutzutage gute berufliche Einstiegschacen. Nachdem eine niedrige Fehlerquote bzw. die Umsetzung des Total-Quality-Managements als betriebliche Zielsetzung gefordert wird, sehen sich viele Unternehmer dazu verpflichtet, anstatt ungelernten Kräften bevorzugt Fachkräfte anzustellen.

Personen mit Fachkenntnissen im Lager- und Logistikbereich werden zurzeit in der Wirtschaft dringend gesucht.

Ausbildungsinhalte:

Gabelstaplerausbildung

Praxistage bei Fa. Loxxess

Praktikum 3 Monate (2 mal 6 Wochen)

Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
a) Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung, erklären
b) gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
c) wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
d) wesentliche Bestimmungen der für den ausbildenden Betrieb geltenden Tarifverträge nennen
e) Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen

Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
a) Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung ergreifen
b) berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
c) Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
d) Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen

Arbeitsorganisation; Information und Kommunikation
a) Arbeitsaufträge nach betrieblichen Vorgaben in Arbeitsabläufe umsetzen; Arbeitsaufträge kundenorientiert ausführen
b) betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme unterBerücksichtigung der anwendungsbezogenen Vernetzung sowie der Datensicherheit und des Datenschutzes nutzen
c) Standardsoftware und arbeitsplatzbezogene Software anwenden
d) fremdsprachige Fachausdrücke anwenden, fremdsprachige Formulare bearbeiten, fachspezifisch kommunizieren

Logistische Prozesse; qualitätssichernde Maßnahmen
a) Güter nach Beschaffenheit und Verwendung unterscheiden und handhaben
b) Normen, Maße, Mengen- und Gewichtseinheiten beachten
c) gesetzliche und betriebliche Vorschriften bei der güterspezifischen Lagerung anwenden
d) Güter, insbesondere Gefahrgüter, gefährliche Arbeitsstoffe, Zollgut, verderbliche Ware entsprechend ihren Eigenschaften unter Beachtung von Kennzeichnungen und Symbolen handhaben
e) gesetzliche und betriebliche Vorschriften bei Verpackung und Transport anwenden
f) Informations- und Materialfluss als Teil des logistischen Prozesses sicherstellen
g) bei logistischen Planungs- und Organisationsprozessen mitwirken
h) Vernetzung logistischer Funktionen berücksichtigen und zur Verbesserung der Zusammenarbeit an den Schnittstellen beitragen
i) Umschlagaufgaben im Rahmen des logistischen Konzepts in ihrem zeitlichen und technischen Ablauf abstimmen und durchführen
k) Abweichungen in logistischen Prozessen feststellen und zur Beseitigung beitragen
l) bei Verbesserungen von logistischen und datenunterstützten Prozessen mitwirken
m) qualitätssichernde Maßnahmen im eigenen Arbeitsbereich durchführen, dabei zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
n) bei der Bearbeitung von Reklamationen mitwirken

Einsatz von Arbeitsmitteln
a) Arbeitsmittel zum Wiegen, Messen und Zählen auswählen und nutzen
b) Arbeits- und Fördermittel einsetzen
c) den Einsatz von Arbeits- und Fördermitteln unter wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten planen
d) Arbeits- und Fördermittel pflegen sowie deren Funktionsfähigkeit und Einsatzbereitschaft kontrollieren; Beseitigung von Beeinträchtigungen veranlassen

Annahme von Gütern
a) Begleitpapiere und Berücksichtigung von Zoll- und Gefahrgutvorschriften und nach betrieblichen Vorgaben auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüfen
b) Güter entladen
c) quantitative und qualitative Güterkontrolle durchführen, Eingangsdaten erfassen und Fehlerprotokolle erstellend) Mängelbeseitigung veranlassen
e) Rückgabe von Leergut, Verpackung und Ladehilfsmitteln nach rechtlichen und betrieblichen Vorgaben durchführen und dokumentieren
f) Güter dem Bestimmungsort zuleiten

Lagerung von Gütern
a) Güter auszeichnen, sortieren, Lager- und Verkaufseinheiten bilden sowie Güter zur Lagerung vorbereiten
b) Güter unter Beachtung von Einlagerungsvorschriften einlagern
c) Maßnahmen zur Qualitäts- und Werterhaltung durchführen
d) Lagerbestände kontrollieren und Korrekturen durchführen
e) Lagerkennzahlen berechnen, auswerten und dokumentieren

Kommissionierung und Verpackung von Gütern
a) Auftragsunterlagen kontrollieren und Kommissionierung vorbereiten
b) Güter unter Berücksichtigung der Auslagerungsprinzipien dem Lager entnehmen, Bestandsveränderungen dokumentieren
c) Lade- und Transporthilfsmittel disponieren
d) Transportverpackungen und Füllmaterialien hinsichtlich Güterart, Transportart, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit auswählen
e) Güter zu Ladeeinheiten zusammenstellen und verpacken
f) zusammengestellte Sendungen und Begleitpapiere auf Vollständigkeit prüfen, Transportgüter kennzeichnen, beschriften und sichern

Versand von Gütern
a) Sendungen für vorgegebene Verkehrsmittel verladefertig bereitstellen
b) Gewicht und Raumbedarf von Gütern ermittelnc) Ladelisten und Beladepläne unter Beachtung der Ladevorschriften erstellen
d) Sendungen entsprechend den Gütereigenschaften und den Verkehrsmitteln verladen und verstauen
e) Ladungen sichern und Verschlussvorschriften anwenden
f) Versand- und Begleitpapiere bearbeiten; außenwirtschaftliche Vorschriften beachten
g) bei der Erstellung des Tourenplans mitwirken

Zugangsvoraussetzung

In Absprache mit der Bundesagentur für Arbeit müssen potentielle Lehrgangsteilnehmer einen Eignungstest beim ISE bestehen, um an der Umschulung teilnehmen zu dürfen. Termine für die Eignungsprüfung, sowie weitere Zugangsvoraussetzungen erfragen Sie bitte bei der Verwaltung des ISE am Schloßgraben 2 in Amberg (Tel. 09621/7868-0).

Wichtige Informationen

  • Maßnahmeart: FBW
  • Lehrgangsort: ISE Sprach- und Berufsbildungszentrum, Kaiser-Ludwig-Ring 9, 92224 Amberg
  • Dauer / Termine:
    auf Anfrage (in Planungsphase)
    – davon ca. 8 Monate Fachtheorie mit Praxistagen
    – davon ca. 3 Monate Praktikum (2 mal 6 Wochen)
    – davon ca. 4 Wochen Ferien
    – incl. Gabelstaplerausbildung
  • Unterricht: Mo – Fr von 08:00 – 15:15 Uhr
  • Unterrichts-/ Prüfungsort: ISE Schulungsstätte
  • Fördermöglichkeiten: bei persönlicher Eignung durch Bildungsgutschein von der Arbeitsagentur/Jobcenter u. WeGebAU
  • Teilnehmerzahl: mindestens 14, höchstens 20
  • Ansprechpartner: Herr Peter Blendowski, Herr Roland Domogalla, Herr Richard Kirschner
  • Auskunft und Anmeldung: ISE, Schloßgraben 2, 92224 Amberg oder ISE, Kaiser-Ludwig-Ring 9, 92224 Amberg
    Tel. 09621/7868-0 oder Tel. 09621/916086-0

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